Betriebsweise

In der Imkerei Weckeiser vereinigen sich die Vorteile einer Standimkerei mit denen der Wanderimker.

bienenstand1So werden in und um Gettenbach und Gelnhausen sowie auf Plätzen in Nordhessen (südlich von Kassel) feste Völkerstandorte bewirtschaftet, während man über das ganze Bundesgebiet verteilt in verschiedene Honigtrachten wandert. Zusätzlich betreiben wir im Stadtgebiet Frankfurt/Main mehrere Standplätze auf Dächern großer Hotels, wo wir Frankfurter Stadthonig ernten, der ausschließlich in den jeweiligen Häusern verwendet und angeboten wird.

ROOMERS AufstellungWir setzen bei der Bienenhaltung voll auf die Vorzüge einer modernen Magazin-Betriebsweise in naturbelassenen Holzmagazinen und arbeiten so naturnah wie möglich. Unsere Magazine sind französische Dadant-Kästen, die äußerlich nur mit einem Leinöl behandelt werden. Wir verwenden keine Absperrgitter und benutzen halbhohe Zargen als Honigraum.

Als Bienen halten wir sowohl die Buckfastbiene aus Zuchtlinien von Jas Guth (Luxemburg) und Jovita Lange und Bienen aus eigener Königinnenzucht sowie einige Carnica-Varianten meistens von Zuchtköniginnen großer Institute wie Mayen und Celle. Unsere Bienen müssen keine hochgesteckten Zuchtkriterien erfüllen, sondern in erster Linie die benötigte Honigleistung bringen und gut zu handhaben sein. Gerade an den städtischen Standorten ist die schwarmträge Buckfast ein großer Vorteil. Unsere Königinnen sind prinzipiell nicht beschnitten oder anderweitig manipuliert, auch künstliche Besamung lehnen wir ab. Auch gezeichnet sind sie selten.

Für die Völker verwenden wir ausschliesslich eigenes Wabenmaterial aus eigener Vermehrung, wodurch wir einen eigenen Wachskreislauf betreiben können. Dabei imkern wir ohne  Mittelwände und verwenden ausschließlich Naturwabenbau. So gewährleisten wir eine möglichst naturnahe und artgerechte Bienenhaltung. Im Rahmen der Varroabehandlung werden jedes Jahr die kompletten Brutwaben entnommen und durch frisches Wabenwerk ersetzt, was neben der effektiven Milbenbekämpfung ohne Chemie zu einer gesundheitsfördernden Bienenhaltung führt.

Bei unseren Wanderungen gehen wir so schonend wie möglich vor. Die Bienenkästen werden üblicherweise abends, wenn alle Bienen im Kasten sind, verschlossen und entweder nachts oder früh morgens verstellt. Dabei bedienen wir uns moderner Hebe- und Ladefahrzeuge, was für die Bienen so schonend und störungsfrei wie möglich abläuft. Beim Wandern haben die Bienenkästen offene Gitterböden und zusätzlich einen Wanderdeckel mit ebenfalls Gitteröffnungen. Bei unseren Wanderplätzen versuchen wir eine Nähe zu Flächen der konventionellen Landwirtschaft zu vermeiden. Vor allem Raps, Mais und Getreide werden mittlerweile stark mit chemischen, bienengefährlichen Mitteln gebeizt und gespritzt und dies ohne Rücksicht auch am Tag in die Blüte. Daher finden Sie in unserem Sortiment konsequent keinen Rapshonig und meistens Sorten, die im Wald gewonnen werden.